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29. Juli 2010

Pressestelle

„Vor beinahe genau zwei Jahren standen wir an eben dieser Stelle und haben gemeinsam den Wassererlebnispfad und diesen tollen Wasserspielplatz eröffnet! Heute haben wir uns wieder hier versammelt und das aus gutem Grund: Um zu feiern!“, eröffnet Heike Meyer, Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, die Auszeichnung des Wassererlebnispfads als einer der „365 Orte im Land der Ideen“.

„365 Orte im Land der Ideen“ ist eine Initiative der Bundesregierung und der Deutschen Bank. Eine unabhängige Jury hat bundesweit aus über 2.200 Bewerbungen für jeden Tag im Jahr ein Unternehmen, eine Institution oder eine Einrichtung ausgesucht, die sich nun als „Ausgewählter Ort“ präsentieren darf. Schirmherr der Initiative ist der Bundespräsident.

Der Wassererlebnispfad im Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde im Bereich „Umwelt und Energie“ ausgezeichnet. Er besteht aus acht Mitmachstationen und vielen Kursangeboten für Erwachsene und Kinder. Der Wassererlebnispfad schafft eine Verbindung zwischen der Geschichte der Wasserversorgung und unseren modernen Nutzungsgewohnheiten. So sensibilisiert er Besucher für das Wasser als grundlegendes „Nahrungsmittel“ und klärt zukunftsorientiert auf.

Heiner Schönecke, stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg und Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg, ist begeistert: „Der Landkreis freut sich ganz besonders darüber, dass das Museum schon zum zweiten Mal von der Initiative ausgezeichnet wird.“ 2007 hatte der Museumsbauernhof Wennerstorf, eine Außenstelle des Freilichtmuseums am Kiekeberg, bereits die Auszeichnung der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ erhalten.

Hans-Werner Burmester, Vertreter der Initiative von der Deutschen Bank, übergab den Pokal: „Wir präsentieren hier Ideenreichtum, Kreativität und Tatkraft, unsere wertvollsten Rohstoffe. Mit Aufklärung ebnen wir den Weg für morgen.“

„Wasser ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Wasser“, betont Bodo Rick, Verbandsvorsteher des Wasserbeschaffungsverbands Harburg. „Wir wollten unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und haben erkannt, dass sich das mit dem Museum gut realisieren lässt. Ohne die Initiative des Freilichtmuseums am Kiekeberg wäre das sicher nicht so gekommen. Zwei Jahre Erfahrung zeigen heute, dass die Zusammenarbeit die richtige Entscheidung war.“ Der Wasserbeschaffungsverband engagiert sich in der Vermittlungsarbeit, kann aber bei Führungen durch die technischen Anlagen die Wasserbeschaffung nicht so erfahrbar machen, wie jetzt mit dem Wassererlebnispfad am Kiekeberg. Das Museum zieht viele Besucher an, vor allem Kinder, und kann das Wissen gebündelt weitergeben.

„Der Landwirtschaft in der Heide fehlte schon immer das lebensnotwendige Wasser, da es keine vernünftige Wasserversorgung gab. In der Elbmarsch hingegen war die Herausforderung, dem vielen Wasser Herr zu werden“, hebt Museumsdirektor Professor Dr. Rolf Wiese den regionalen Bezug hervor. „Auf spielerische Weise und mit einer hohen Attraktivität, können wir mit dem Wassererlebnispfad dieses Thema vermitteln. Ab Mai 2010 zeigen wir mit dem Agrarium dann auch den Bezug zwischen Wasser und Lebensmittelindustrie.“ Auf ca. 3.000 m² Ausstellungsfläche entsteht zurzeit eine neue Ausstellungswelt über die Herkunft der Nahrungsmittel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – das Agrarium.

Der Wassererlebnispfad wird vom Wasserbeschaffungsverband Harburg (WBV) und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg gemeinsam betreut und zeigt anschaulich die herausragende Bedeutung des Wassers für die Menschen der Region. Besucher können selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie etwa Brunnen funktionieren oder sich das Wassertragen anfühlt. Für die Auszeichnung „Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2010“ haben sich 2.200 Bewerber einer unabhängigen Jury gestellt. Diese hat ihre Entscheidung für 365 Zukunftsmacher gefällt, die das einzigartige Netzwerk für Mut, Neugier und Innovation weiter wachsen lassen. „Ausgewählte Orte“, die beweisen: Deutschland ist das Land der Ideen! Der Wassererlebnispfad wurde im Bereich Umwelt und Energie ausgezeichnet.


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Dateien:
pdf Pressemappe_365_01 506 K

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