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Stein auf Stein - Unsere Geschichte

Um 1900 drohen historische Zeugnisse zu verschwinden: Moderne Gebäude und Techniken ersetzen sie, um den Erfordernissen der Zeit zu entsprechen. Die jahrhundertealte, bäuerliche Lebenswelt und die Geschichte der Region wären dadurch unwiederbringlich verloren.     

Seit 1930    

Prof. Willi Wegewitz, Leiter des Hamburger Helms-Museums in Harburg, stellt erste Überlegungen an, ein Freilichtmuseum zu errichten. Es soll die letzten Zeugnisse der Heidebauernwirtschaft bewahren.

Museumsgründer Willi Wegewitz im Gespräch mit einem Herren (1985).

1953

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wird als Außenstelle des Helm-Museums auf niedersächsischem Gebiet gegründet. Der Honigspeicher aus Riepshof bei Otter wird am Kiekeberg wieder aufgebaut und bildet damit den ersten Baustein des sich schnell entwickelnden Heidedorf-Ensembles.

Der Honigspeicher ist ein kleines Fachwerkhaus. Es ist umzäunt und hat eine Hecke.

1966

Prof. Dr. Claus Ahrens tritt die Nachfolge von Wegewitz als Leiter des Helms-Museums an. Er setzt vor allem den Museumsaufbau fort. Früh beginnt er ebenfalls die Museumspädagogik zu integrieren und ist bis 1985 als Museumsdirektor tätig.

1968

Das Freilichtmuseum legt beim Pringens Hof aus Kakenstorf den ersten Bauerngarten an.

Das Gelände des Museums früher: Pringens Hof, Honigspeicher und Schweinestall.

1975

Besucherrekord! 220.000 Menschen besichtigen das Freilichtmuseum.

Streicher und Bläser sitzen im Pringens Hof und musizieren in den 1970ern.

1984

Nach dem Studium der Volkskunde plant Rolf Wiese ein eigenständiges Landtechnisches Museum des Landkreises Harburg.

Rolf Wiese präsentiert enthusiastisch seine Pläne.

1985

Das Mühlenmuseum Moisburg wird Keimzelle des neuen Landtechnischen Museums.

Das Wahrzeichen der Mühle ist das Mühlrad.

1986

Besuchertief! Nur noch 55.000 Menschen kommen an den Kiekeberg.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg ist von einer Schneelandschaft bedeckt.

1987

Die Hansestadt Hamburg übergibt das Freilichtmuseum am Kiekeberg dem Landkreis Harburg. Prof. Dr. Wiese wird Leiter des Museums und legt im gleichen Jahr den Grundstein für den Bau der Landtechnischen Sammlung.

Das Museumsdorf und die Gaststätte

1988

Das Freilichtmuseum beginnt mit seinem Engagement für die integrative Behindertenarbeit: Die erste Gruppe Mitarbeiter der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg nimmt ihre Arbeit im Museum auf.

Das Gruppenfoto der Mitarbeiter mit Behinderung zeigt: Inklusion ist hier von großer Bedeutung.

1989

Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. wird gegründet und unterstützt fortan die wissenschaftliche, konservatorische und pädagogische Arbeit des Museums. Das Feuerwehrmuseum Marxen kommt als Außenstelle des Freilichtmuseums hinzu.

Das Schild auf einer bunten Wiese, gesäumt von einer Schubkarre voller Blumen, zeigt den Weg zum Feuerwehrmuseum an.

1995

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg übernimmt das Museumsmanagement der Kunststätte Bossard bei Jesteburg. Seit Januar 2010 steht die Kunststätte auf eigenen Füßen.

Schon von außen ist die Kunststätte Bossard ein kreativer Genuss.

1997  

Als weitere Außenstelle wird der Museumsbauernhof Wennerstorf gegründet. Er vereint integrative Behindertenarbeit, ökologischen Landbau, Umweltbildung und Denkmalschutz.

Reetgedeckte Häuser, Traktoren, Gärten und Äcker zeichnen einen Bauernhof aus.

2001

Das Kreisarchiv des Landkreises Harburg wird dem Freilichtmuseum am Kiekeberg zugeordnet und eine Kooperation mit der Stiftung Genossenschaftliches Archiv Egestorf geschlossen.

Vergilbte Seiten, riesige Bücher, Kisten voller Schriftgut - Das alles findet man im Archiv.

2003

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wird in eine rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts überführt.

Der Stiftungsrat mit der Vorsitzenden Heike Meyer im Mittelpunkt.

2008

Die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg errichtet das Wohnheim Wennerstorf. 13 Menschen mit Behinderung wohnen und arbeiten nun in dem Heidedorf.

Der Richtkranz steht auf der Baustelle bereit, um das Wohnheim einzuweihen.

2009

Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. feiert sein 20-jähriges Bestehen und begrüßt im November sein 6.000 Mitglied.

Jedes Jahr findet das Sommerfest des Fördervereins statt.

2010

Im April findet feierlich der erste Spatenstich für das Agrarium statt. Damit nimmt das größte Bauprojekt in der Geschichte des Freilichtmuseums konkrete Formen an.

Noch ist nur der Rohbau des Agrariums zu erkennen.

2012

Die landwirtschaftliche Erlebniswelt mit dem Agrarium und dem Landwirtschaftlichen Entdeckergarten ist eröffnet. Eine Ausstellung zu den Themen Landwirtschaft und Ernährung zeigt die Geschichte unserer Lebensmittelindustrie vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit.

Im hellen Agrarium lässt sich historische Landtechnik hautnah erleben!

2013

Die Jubiläumsjahre beginnen: Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wird 60 Jahre alt und begrüßt passend dazu im November das 9.000 Mitglied im Förderverein. Außerdem besteht das Wohnheim Wennerstorf nun seit 5 Jahren. Auch die Lebenshilfe und das Freilichtmuseum arbeiten schon 25 Jahre zusammen. Im Freilichtmuseum und auf dem Museumsbauernhof Wennerstorf sind ca. 30 Mitarbeiter mit geistiger und körperlicher Behinderung beschäftigt.

2013 feiert das FLMK sein 60-jähriges Bestehen.

2014

Und die Feierlichkeiten gehen weiter: Der Förderverein feiert sein 25-jähriges Bestehen und freut sich passend dazu im Oktober über das 10.000 Mitglied.

Familie Much unterstützt das Museum durch ihre Mitgliedschaft - Nummer 10.000!

2015

Seit Februar werden viele Museumsobjekte in einem zentralen Magazin gelagert. Die große Zahl der Außenmagazine und die weite Streuung der musealen Gegenstände konnte hierdurch also verringert werden.

Im neuen Zentralmagazin: Rolf Wiese, Heike Meyer, Rainer Rempe und Heiner Schönecke (v.l.)

 

 

 




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