Landleben früher: Feuer und Licht

Sonnabend, 17. Februar, 15-20 Uhr, 9 Euro

Landleben früher: Feuer und Licht

Bei Landleben früher zeigen wir alte Lebensweisen und Arbeitstechniken am Kiekeberg.

Welche Rolle spielten Licht und Wärme für das Leben der Menschen vor der Verbreitung der Elektrizität? Stimmungsvolle Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen und Krüselleuchten sorgen für eine besondere Atmosphäre und laden zu einem winterlichen Spaziergang auf dem Museumsgelände in den Abendstunden ein.

Früher war es eine mühselige Angelegenheit Haus und Hof zu beleuchten und zu erwärmen. Im Heidedorf zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 wie der Alltag an einem winterlichen Abend vor mehr als 200 Jahren aussah. Lernen Sie verschiedene Leuchtmethoden kennen wie den Kien, ein harzdurchtränktes Stück Holz und den Krüsel, eine Hängelampe aus Blech. Die Akteure beantworten gerne Fragen zur Beleuchtung der vorindustriellen Zeit.

Und während im Heidehof das Feuer flackert, brennen im 100 Jahre jüngeren Fischerhaus Petroleumlampe und Glühbirne. Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1904 zeigen Ihnen in authentisch rekonstruierter Kleidung, wie die alltäglichen land- und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten bei damaligen Lichtverhältnissen möglich waren. Erleben Sie durch den unmittelbaren Vergleich dreier Jahrhunderte, welche große Bedeutung die technischen Entwicklungen für die Landbevölkerung hatte.

Die Gelebte Geschichte führt das Leben in der Lüneburger Heide vor 200 und 100 Jahren vor – mit Mägden, Knechten, dem Buur und seiner Frau, den strengen Hierarchien und dem harten Alltag. Zuschauen, Fragen stellen und über die Schulter schauen ist ausdrücklich erwünscht.





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