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Sonnabend/Sonntag, 22./23. September; 10-18 Uhr; 9 Euro

Wir schreiben das Jahr 1812: Kaiser Napoleon hat Deutschland besetzt und ist mit seiner Armee in Russland eingefallen. Eine schlechte wirtschaftliche Lage herrscht im Land. So ziehen die Menschen durch die Dörfer, auf der Suche nach Arbeit. In den Straßen und Gasthäusern trifft man sie: Händler, Tagelöhner, herumziehende Handwerker und Schausteller.

Das Wochenende "Landleben früher: Mobilität" widmet sich dem bewegten Leben vor 200 Jahren. Reisen war 1812 mit vielen Strapazen verbunden. Der Großteil der Menschen ging zu Fuß durchs Land. Unbefestigte und unebene Wege erschwerten das Reisen. Wer es sich leisten konnte, reiste mit der Kutsche. Die Fahrten waren alles andere als bequem. Ohne Federung und ohne Verdeck auf den schlechten Wegen, war das Vorankommen oft mühsam und zäh. Das schnellste Fortbewegungsmittel war das Pferd.

Die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804 beleben an diesem Wochenende das Freilichtmuseum und führen das Leben in der Lüneburger Heide vor 200 Jahren vor – mit Mägden, Knechten, dem Bur und seiner Frau, den strengen Hierarchien und dem harten Alltag.

Die Sonderausstellung "In Bewegung" wirft einen Blick in 20. und 21.  Jahrhundert. Sie zeigt, wie sich Alltag verändert hat, wie mobil unsere Vorfahren waren und wie wichtig Mobilität in unserem Leben geworden ist.

Aktionen und Vorführungen sind ein Spaß für die ganze Familie. Wir gestalten Truhen aus Holz mit Intarsien. Auch für kleine Leute haben wir ein Mitmach-Programm.

> Hier finden Sie weitere Veranstaltungen der Gelebten Geschichte 1804.



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