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Dragonerscheune aus Asendorf
Dragonerscheune

Die  um 1770/80 erbaute Scheune diente zur Lagerung von Brennholz und Torf. Aus diesem Grund sind die Gefache der Kübbung (Abseite) nicht mit Lehm gefüllt, sondern nur das Stakwerk mit Busch umflochten. Dies diente der Luftzirkulation, so dass der Torf gut trocknen konnte.
Außerdem besaß die Scheune noch zwei Kammern, in denen ein Lüneburger Dragoner mit seinem Pferd untergebracht war. In der Hannoverschen Armee war es bis 1866 üblich, die Kavallerie auf Bauernhöfen einzuquartieren, da es erst wenige Kasernen gab.

1965 wurde die Scheune abgebrochen und 1966 auf dem Museumsgelände wiedererrichtet. Heute wird in ihr eine Stellmacherwerkstatt gezeigt.


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