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Nissenhütte aus Camp Reinsehlen

Nissenhütten wurden in der Nachkriegszeit als Notunterkünfte genutzt. Die Wellblechhäuser tragen den Namen ihres Erfinders, des kanadischen Ingenieurs Peter Norman Nissen.

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie von den Briten im gesamten Gebiet ihrer Besatzungszone (Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen) als Notunterkünfte für Flüchtlinge, Vertriebene und Luftkriegsgeschädigte aufgebaut. Die Hütten waren durch eine Scherwand in der Mitte geteilt und wurden von jeweils zwei Familien bewohnt. Im Hamburger Stadtteil Harburg, also in unmittelbarer Nähe des Freilichtmuseums am Kiekeberg, standen bis in die 1960er Jahre mehrere Nissenhüttenlager.

Die bei uns wieder aufgebaute Nissenhütte gehörte bis 1994 zum britischen Militärlager Reinsehlen bei Schneverdingen. Auf einer Seite der Hütte ist die Wohnsituation einer ostpreußischen Flüchtlingsfamilie nachgestellt; die andere Seite enthält eine Ausstellung über die Lebensbedingungen in den ersten Nachkriegsjahren.


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