Bautagebuch
Königsberger Straße.

08.10.2019

Werbeikone fürs Kinderzimmer

Während im Quelle-Fertighaus instandgesetzt und restauriert wird, konzentrieren wir uns auf die Einrichtungsplanung. Von einem früheren Bewohner des Gebäudes bekommen wir heute weitere Gegenstände, die in den 1970er Jahren sein Kinder- bzw. Jugendzimmer geziert haben. Darunter: eine Michelin-Männchen-Figur („Bibendum“) aus Kunststoff, die am Anfang einer großen Sammelleidenschaft stand und nächstes Jahr ins Quelle-Haus zurückkehrt.

Die uns geschenkte Michelin-Männchen-Figur aus den 1970er Jahren kehrt bald ins QUELLE-Fertighaus zurück.

15.09.2019

Tankstelle eröffnet.

Ein Meilenstein ist geschafft: Wir haben das erste Gebäude der „Königsberger Straße“ fertiggestellt. Zur Eröffnung der Gasolin-Tankstelle aus Stade erscheinen viele Gäste aus der Politik und dem Kreis der Projektförderer sowie Projektbeteiligte und Ehrenamtliche des Museums, um das 1950er-Jahre-Bauwerk und seine Einrichtung aus nächster Nähe zu bestaunen.

Klaus-Wilfried Kienert (Vorsitzender des Stiftungsrats des Freilichtmuseums), Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin), Stefan Zimmermann (Museumsdirektor), Andreas Hesse (Kammerdirektor der Klosterkammer Hannover), Dr. Johannes Janssen (Direktor der Niedersächsischen Sparkassenstiftung), Rainer Rempe (Landrat des Landkreises Harburg), Monika Scherf (Landesbeauftragte im Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg), Karsten Behr (Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung), Heiner Schönecke (Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums, MdL), Michael Grosse-Brömer (MdB), Holger Iborg (stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Harburg-Buxtehude) vor der Gasolin-Tankstelle aus Stade.

Gäste aus der Politik und dem Kreis der Projektförderer feiern mit uns die Eröffnung der Gasolin-Tankstelle aus Stade. (Bild FLMK)

06.09.2019

Der Ausleger steht.

Als einziges Ausstattungsstück unserer Tankstelle ist der Gasolin-Straßenausleger kein Original, sondern wurde von Firma Gräbo Reklame Bernd Wendt GmbH aus Hamburg nach historischen Bauplänen hergestellt. Heute wird er von Kiekeberg-Handwerkern aufgestellt und angeschlossen. Der große Tag naht: Ab dem 15. September um 14 Uhr ist die Tankstelle aus Stade für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Vorbereitungen für die Eröffnung der Gasolin-Tankstelle aus Stade laufen auf Hochtouren.

30.08.2019

Einladung zur Buchvorstellung.

Die Kiekeberg-Schriftenreihe wächst um zwei Titel: Die neuen Publikationen zu den Wohnverhältnissen (Autorin: Corinna Löhning) und zur Integration von Flüchtlingen (Autor: Arndt-Hinrich Ernst) im Landkreis Harburg nach dem Zweiten Weltkrieg werden am 20. Oktober um 13 Uhr im Museum vorgestellt. Kommen Sie gerne vorbei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 20. Oktober 2019 werden im Freilichtmuseum die Publikationen von Corinna Löhning und Arndt-Hinrich Ernst vorgestellt – wir laden wir Sie herzlich ein!

20.08.2019

Das QUELLE-Fertighaus zieht um.

Bei strahlendem Sonnenschein steigt das knapp 40 Tonnen schwere Quelle-Fertighaus in die Luft und landet sanft auf dem Tieflader – dank guter Zusammenarbeit der Firmen JaKo Baudenkmalpflege GmbH, Hüffermann Krandienst GmbH und Max Wild GmbH. In der Nacht tritt das Gebäude die Reise zum Kiekeberg an. Der Aufstellung in der „Königsberger Straße“ folgen demnächst die Restaurierung und Einrichtung im Zeitschnitt der 1970er Jahre.

Die Translozierung des Quelle-Fertighauses hat viel Aufmerksamkeit erregt – Journalisten, ein Fernsehteam und interessierte Stadtbewohner beobachteten das Geschehen auf der Baustelle in Winsen (Luhe).

16.08.2019

Besuch aus dem Bundestag.

Bei einem Rundgang über die Baustelle überzeugt sich Bundestagsabgeordneter Eckhard Pols persönlich vom Projektfortschritt. Als Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten ist er an Themen der „Königsberger Straße“ – Flucht und Vertreibung, Wiederaufbau und Integration, Wirtschaftsleistung und Entwicklungen auf dem Land – besonders interessiert.

Alexander Eggert (Projektleiter „Königsberger Straße“), Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum), Eckhard Pols (MdB) und Heiner Schönecke (MdL, Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V.) vor der Gasolin-Tankstelle aus Stade.

Projektleiter A. Eggert, Geschäftsführerin C. Meyer, E. Pols MdB und H. Schönecke MdL vor der Gasolin-Tankstelle aus Stade

13.08.2019

Vorbesichtigung der Tankstelle.

In nur fünf Wochen eröffnen wir mit der Gasolin-Tankstelle aus Stade das erste Gebäude der „Königsberger Straße“. Das Interesse der Medien ist groß – beim heutigen Pressetermin geben wir Journalisten und Fernsehteams die Chance, das Bauwerk und seine neulich eingerichtete Tankinsel anzuschauen, mit am Projekt Beteiligten zu sprechen und einige museumseigene Oldtimer in Aktion zu erleben.

Das Projektteam des Freilichtmuseums am Kiekeberg, mit dem Architekten der Königsberger Straße, den Vorbesitzern der Tankstelle und dem Sammler der Gasolin-Petromobilia..

02.08.2019

Zufahrt zur Tankstelle.

Unter dem Flugdach herrscht reger Betrieb, denn seit gestern stellt Firma Rosenbrock aus Wistedt die Fahrfläche für die Gasolin-Tankstelle aus Stade her. Vorgegangen wird dabei wie früher: Schalbretter unterteilen die Fläche zwischen den Bordsteinen und die Betonoberfläche erhält nach dem Abziehen mit dem Besen den „Bürstenstrich“.

Die Auffahrt zur Tankstelle wird betoniert.

16.07.2019

Ausstellung für das Siedlungsdoppelhaus.

Während das Siedlungsdoppelhaus gebaut wird, bereiten wir für sein Erdgeschoss eine Ausstellung über die Geschichte der Region nach 1945 vor. Zu den gezeigten Exponaten gehört der Stimmzettel von der Wahl zum ersten Bundestag der BRD am 14. August 1949. Er erinnert zugleich an Philipp Helbach, langjähriger Kreistagsmitglied und Landrat, der sich für den Wohnungsbau für Flüchtlinge und Vertriebene besonders aktiv einsetzte.

Wir brauchen Ihre Hilfe! Für die Ausstellung im Siedlungsdoppelhaus suchen wir noch nach Exponaten, die persönliche Geschichten erzählen. Wohnen Sie in einem Haus, das als Teil einer Flüchtlingssiedlung entstand, und besitzen Dokumente vom Hausbau? Pendelten Sie in den 1950er oder 1960er Jahren zur Arbeit nach Hamburg und haben noch Gegenstände, die daran erinnern? Oder haben Sie andere Unterlagen oder Objekte, die die Geschichte des Landkreises nach 1945 gut illustrieren? Das Projektteam freut sich über Ihre Nachricht (E-Mail: eggert@kiekeberg-museum.de; Tel. 040 / 79 01 76 75)

Stimmzettel zur Wahl des ersten Bundestages 1949 (Bild FLMK)

11.07.2019

Bald geht die Reise los.

Die „Königsberger Straße“ hat jetzt auch eine Baustelle außerhalb des Freilichtmuseums: Das Quelle-Fertighaus aus Winsen wird reisefähig gemacht. Firma JaKo Baudenkmalpflege GmbH steift das Gebäude innen aus und bringt außen eine „Schutzverpackung“ an. Anschließend wird das Fertighaus von seinem Keller getrennt. Der Transport zum Kiekeberg erfolgt in nur wenigen Wochen!


05.07.2019

Siedlungsdoppelhaus abgerüstet.

Endlich freie Sicht! Die Arbeiten an der Außenhaut des Siedlungsdoppelhauses sind weitestgehend beendet und das Baugerüst konnte bereits entfernt werden. Jetzt geht es mit dem Innenausbau weiter: Fensterbänke und Fußbodenbeläge müssen eingebaut und Wände gestrichen werden. Nach dem Gasanschluss wird die neue Heizungsanlage trotz der sommerlichen Temperaturen in Betrieb gehen und das Aufheizprogramm der Fußbodenheizung für den Estrich gestartet.

Das Siedlungsdoppelhaus in der Königsberger Straße ohne Baugerüst

27.06.2019

Restaurierung der Zapfsäulen.

In den nächsten zwei Monaten werden wir die ehemalige Gasolin-Tankstelle aus Stade einrichten. Die Ausstattung der Tankinsel und des Tankwartraumes wird zusammengestellt und überarbeitet. Die rot-weiß emaillierten Zapfsäulen müssen restauriert werden. Der Leiter der Kiekeberg-Werkstatt, Holger Hink, auch bekannt als Dr. Trecker, nimmt sich nun dieser Aufgabe an.


20.06.2019

Keller für das QUELLE-Fertighaus.

Die Bagger kehren auf die Baustelle zurück. Diesmal heben sie eine Baugrube im westlichen Teil des Bauplatzes aus. Dort wird demnächst mit modernen Baumaterialien und auf historischem Grundriss der Keller für das Quelle-Fertighaus errichtet. Das Gebäude wird noch diesen Sommer auf das Museumsgelände transloziert und auf den neu errichteten Keller abgesetzt.


13.06.2019

Putzarbeiten am Siedlungsdoppelhaus.

Vor wenigen Wochen baute die Tischlerei Dierks aus Zernien Fenster am Siedlungsdoppelhaus ein. Nun stellt Firma Buxtehuder Baugesellschaft GmbH den Außenputz her. An Fenstern und Türen werden dabei, wie in den 1950er Jahren üblich, abgesetzte Umrahmungen ausgeformt, die auch Faschen genannt werden. Die Fassade bekommt anschließend einen hellgrauen Anstrich.


07.06.2019

Besuch der Ministerin für Ernährung.

Barbara Otte-Kinast ist zu Gast am Kiekeberg. Für die niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist besonders interessant, dass unser Publikum die Entwicklungen in der Landwirtschaft, aber auch in der Ernährung und Lebensmittelproduktion nachvollziehen kann – schon jetzt im Agrarium und bald auch in der „Königsberger Straße“.

Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Heiner Schönecke MdL (Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V.), Barbara Otte-Kinast (niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) und Geschäftsführerin Carina Meyer (v. l.) auf der Baustelle der „Königsberger Straße“.


01.06.2019

Der erste Sommer in Frieden.

Gelebte Geschichte ganz groß: An einem Aktionswochenende zeigen etwa 70 Darstellerinnen und Darsteller den Alltag im Sommer 1945 im ländlichen Norddeutschland. Als Flüchtlinge, Einheimische und britische Soldaten verkleidet, spielen sie Szenen wie Registrierung und Einquartierung der Flüchtlinge, Essensausgabe, Schwarzmarkthandel oder britisches Feldkino nach.


20.05.2019

Zeitzeugengespräch im QUELLE-Fertighaus.

Ronald und Matthias Gröll verbrachten ihre Kindheit und Jugend in dem Haus, das demnächst in die „Königsberger Straße“ transloziert wird. In dem bereits leergeräumten Gebäude führen wir nun ein Zeitzeugengespräch durch. Im Quelle-Fertighaus werden wir mithilfe der originalen Einrichtung voraussichtlich ab Mitte 2021 zeigen, wie die Familie Gröll in den 1970er Jahren lebte.

Ronald Gröll, Matthias Gröll (oben, v. l.), Abteilungsleiter Volkskunde Alexander Eggert, wissenschaftliche Volontärin Zofia Durda und Museumsdirektor Stefan Zimmermann (unten, v. l.) vor dem Quelle-Haus.


15.05.2019

Schönheitsbehandlung für die Tankstelle.

Das Baugerüst ist weg, doch die Restaurierungsarbeiten an der Tankstelle aus Stade laufen weiter. Derzeit bekommt die Außenhaut des Gebäudes einen neuen Anstrich in Gasolin-Farben Weiß und Rot. An die Malerarbeiten schließt die Herrichtung des Innenraums an. In wenigen Wochen wird die Betonfläche unter dem Flugdach samt Tankinsel hergestellt und danach geht es schon ans Einrichten!


03.05.2019

Neuerwerbung für das Geschäftshaus.

Geheimnisvolle Apparaturen breiten sich im Magazin aus – in unseren Sammlungsbestand übernehmen wir die Einrichtung einer Zahnarztpraxis. Dabei sind Behandlungsstuhl, Röntgengerät, Untersuchungsleuchte, Medikamentenschrank und andere Ausstattungsgegenstände. Die Objekte datieren auf Mitte der 1950er Jahre und werden künftig im Geschäftshaus der „Königsberger Straße“ ausgestellt.


26.04.2019

Förderer besichtigen Siedlungsdoppelhaus.

Im Siedlungsdoppelhaus wird eine neue Dauerausstellung künftig die Geschichte des Landkreises Harburg nach 1945 und die Wechselbezüge mit der Großstadt Hamburg erläutern. Das Gebäude und die Ausstellung werden von dem Förderfonds Hamburg/Niedersachsen der Metropolregion Hamburg und dem Landkreis Harburg gefördert – ihre Vertretungen machen sich nun ein eigenes Bild von dem Baufortschritt.

Carina Meyer (Kaufmännische Geschäftsführerin im Freilichtmuseum), Dr. Rolf-Barnim Foth (Stabsbereichsleiter Norddeutsche Zusammenarbeit bei der Freien und Hansestadt Hamburg), Monika Scherf (Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg), Alexander Eggert (Projektleiter „Königsberger Straße“ und Abteilungsleiter Volkskunde im Freilichtmuseum), Stefan Zimmermann (Museumsdirektor), Klaus-Wilfried Kienert (Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg) und Rainer Rempe (Landrat des Landkreises Harburg) vor der Baustelle des Siedlungsdoppelhauses.


16.04.2019

Hoher Arbeitsbesuch aus Hannover.

Burkhard Jasper, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur im Niedersächsischen Landtag, besichtigt bei seinem heutigen Kiekeberg-Besuch auch die entstehende „Königsberger Straße“ – und zeigt sich beeindruckt von unserem Museum. Der Kiekeberg gehöre in den Mittelpunkt der kulturpolitischen Diskussionen, davon ist er überzeugt.

Heiner Schönecke MdL (Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V.), Burkhard Jasper MdL (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur im Niedersächsischen Landtag), Museumsdirektor Stefan Zimmermann und kaufmännische Geschäftsführerin Carina Meyer vor der Gasolin-Tankstelle aus Stade.


12.04.2019

Instandsetzung der Tankstelle.

Seitdem es draußen wieder wärmer ist, erfolgt die Instandsetzung und Restaurierung der Gasolin-Tankstelle aus Stade. Ziel ist es dabei, Bauschäden zu reparieren und das Erscheinungsbild des Gebäudes von Mitte der 1950er Jahre wiederherzustellen. Zurzeit ist Firma M. Hölting GmbH aus Burweg mit Dachdeckerarbeiten beschäftigt, parallel führt Firma Marco Wittmaier Malereibetrieb GmbH aus Buxtehude Malerarbeiten aus.


07.04.2019

Sonntags im Museum.

Insgesamt sechs Thementage unter dem Motto „Das Leben nach 1945“ gibt es dieses Jahr im Rahmen der Reihe „Sonntags im Museum“. Schon der erste erfährt viel Aufmerksamkeit: 50 Interessierte besuchen die Führung von Alexander Eggert, Abteilungsleiter Volkskunde, und lassen sich auf einen Spaziergang über die Baustelle der „Königsberger Straße“ mitnehmen.


27.03.2019

Das erste Richtfest.

Heute feiern wir das Richtfest für das Siedlungsdoppelhaus. Über 100 Personen – Vertreter der Förderinstitutionen, Mitglieder des Kreistages, beauftragte Fachplaner und Museumsbeschäftigte – versammeln sich auf der Baustelle und hören dem Richtspruch zu, den Zimmerleute von der Firma Heinrich Peters Bauunternehmung aufsagen.

Architekt Christoph Frenzel (Frenzel und Frenzel GmbH), Museumsdirektor Stefan Zimmermann und Geschäftsführerin Carina Meyer vor dem mit einer Richtkrone geschmückten Siedlungsdoppelhaus.


12.03.2019

Des Tankwarts alte Kleider.

Unser Sammlungsbestand wächst ständig um weitere Exponate für die „Königsberger Straße“. Diesmal kommen vier graue Arbeitsjacken- und Mäntel aus robustem Baumwollstoff dazu. Die Aufnäher verraten, dass die Uniforme für Gasolin-Tankwarte bestimmt waren. Bei uns werden sie künftig Teil der Ausstellung in der Gasolin-Tankstelle aus Stade.


27.02.2019

Förderertreffen auf der Baustelle.

Die Finanzierung der „Königsberger Straße“ wird durch zwölf verschiedene Förderungen gesichert. Einmal im Jahr laden wir die Geldgeber zu einem Treffen ein und informieren über den Projektstand. Zum Schluss geht es noch auf die Baustelle, wo diesmal die aufgestellte Tankstelle, das im Rohbau befindliche Siedlungsdoppelhaus und die laufenden Erschließungsarbeiten begutachtet werden.


16.02.2019

Premiere am Kiekeberg!

Die Gelebte Geschichte stellt im Rahmen der Veranstaltung „Feuer und Licht“ zum ersten Mal auch die unmittelbare Nachkriegszeit dar. Für einen halben Tag zieht daher eine ostpreußische Flüchtlingsfamilie in die Nissenhütte ein und widmet sich den Alltagsaufgaben: Auf der Kochhexe wird Kohlsuppe gekocht und aus Eicheln Kaffee hergestellt.


12.02.2019

Das Dach hebt zum letzten Mal ab.

Die Gasolin-Tankstelle aus Stade wird heute aus dem Winterschlaf geweckt und an ihrem endgültigen Standort aufgestellt. Die einzelnen Bauteile werden anschließend miteinander und mit dem neuen Fundament kraftschlüssig verbunden. Umfassende Restaurierungsarbeiten und neuer Anstrich in Gasolin-Rot folgen demnächst.


06.02.2019

Solide Gründung.

Wir sind bereit: Die neuen Fundamente für die Gasolin-Tankstelle aus Stade sind fertig und somit kann das Bauwerk nächste Woche wie geplant aufgestellt werden. Überhaupt kehrte nach einer witterungsbedingten Pause wieder Leben auf der Baustelle ein. Im Moment finden Erschließungsarbeiten statt und das Siedlungsdoppelhaus wird weiter gebaut.


31.01.2019

Pressegespräch.

In unseren jährlichen Pressegesprächen erfahren Medien von den Höhepunkten des vergangenen Jahres und den wichtigsten Ereignissen der kommenden Monate. 2019 findet das Gespräch nicht wie üblich auf dem Museumsgelände statt, sondern an einem besonderen Ort: Im QUELLE-Fertighaus, das noch dieses Jahr Teil der „Königsberger Straße“ wird.

Klaus-Wilfried Kienert (Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg), Rainer Rempe (Landrat des Landkreises Harburg), Carina Meyer (Geschäftsführerin der Stiftung), Heiner Schönecke MdL (Vorsitzender des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V.) und Stefan Zimmermann (Museumsdirektor) werden vor dem Gebäude fotografiert. 
 


24.01.2019

Spannende Lektüre!

Während die Baustelle aufgrund der Wetterlage pausiert, trifft unser neues, druckfrisches Projekt-Faltblatt im Freilichtmuseum ein. Außer einer Übersicht der Projektinhalte und Kurzvorstellung der einzelnen Gebäude der „Königsberger Straße“ bietet er Informationen zu begleitenden Veranstaltungen, die für 2019 geplant sind.


17.01.2019

Das Siedlungsdoppelhaus nimmt Gestalt an.

Die Arbeiten am Siedlungsdoppelhaus schreiten voran. Seit der Grundsteinlegung letzte Woche ist das Gebäude sichtlich in die Höhe gewachsen. Die Hintermauerschale ist im Erdgeschoss inzwischen fast fertig. Wenn die Temperaturen demnächst nicht sinken, können wir uns bald auf die Fertigstellung der Zwischendecke freuen.


09.01.2019

Grundsteinlegung zum Siedlungsdoppelhaus.

Trotz Wind und Kälte legen wir den Grundstein zum Siedlungsdoppelhaus, dem ersten Gebäude der „Königsberger Straße“. Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Geschäftsführerin Carina Meyer und Architekt Christoph Frenzel von Frenzel und Frenzel GmbH setzen eine Dokumentenrolle mit Gebäudeplänen, Tageszeitung und Kleingeld in die Sohlplatte ein. Nun kann das Mauern der Wände beginnen. 

Geschäftsführerin Carina Mayer, Museumsdirektor Stefan Zimmermann und Architekt Christoph Frenzel von Frenzel und Frenzel GmbH beim Befüllen der Dokumentenrolle.


31.12.2018

Das Hamburger Abendblatt berichtet.

Pünktlich zum Jahresende erscheint im Hamburger Abendblatt ein großer Artikel über die „Königsberger Straße“, der bisherige Entwicklungen und Ziele für die kommenden Jahre zusammenfasst. Für den Beitrag werden Museumsdirektor Stefan Zimmermann, Geschäftsführerin Carina Meyer und Architektin Theda Pahl interviewt und auf der Baustelle fotografiert.

Architektin Theda Pahl, Museumsdirektor Stefan Zimmermann und Geschäftsführerin Carina Meyer vor der eingelagerten Tankstelle aus Stade, die im Frühjahr 2019 aufgestellt wird.
 


18.12.2018

Erschließungsarbeiten.

Parallel zur Errichtung des Siedlungsdoppelhauses finden weitere Erschließungsarbeiten statt. Im Graben hinter der Brennerei wird das Regensiel für die Ableitung des Oberflächenwassers aus der „Königsberger Straße“ verlegt. Das überschüssige Regenwasser soll in den bereits vorhandenen Teich gegenüber dem Ausstellungsgebäude geleitet werden.


12.12.2018

Baubeginn für das Siedlungsdoppelhaus.

Die Bauarbeiten für das Siedlungsdoppelhaus laufen bereits seit ein paar Tagen. Firma HWT Wiechern Tiefbau UG hat die Fundamentgräben ausgehoben. Zurzeit bereiten die Maurer der Firma Buxtehuder-Baugesellschaft mbH die Schalung und Bewehrung der Fundamente vor. Bald wird betoniert! Die Fertigstellung des Bauwerks ist für den Herbst 2019 geplant.


21.11.2018

Eine Winkelstützwand entsteht.

Der Bauplatz der „Königsberger Straße“ ist teilweise stark abschüssig. Viele Planierarbeiten finden deswegen statt, zum Museumsweg hin muss das Gelände zusätzlich noch abgefangen werden. Insgesamt etwa 65 m lang wird die Winkelstützwand aus L-förmigen Betonelementen sein, die von Firma Rosenbrock derzeit gebaut wird.


07.11.2018

Endspurt bei der Kampfmittelsondierung.

Die Kampfmittelsondierung des Baugeländes ist fast beendet. Wie überall im Umkreis des Harburger Hafens, mussten wir auch hier mit Blindgängern rechnen. Die Firma Eggers sondierte unsere Baustelle mehrere Wochen und fand dabei auch einige kleinere Blindgänger, die sie fachgerecht entsorgte. Nun ist das Gelände sicher und bereit für den weiteren Bauprozess. 


30.10.2018

Wissenschaftlicher Austausch am Kiekeberg.

Zwei Tage lang herrscht am Kiekeberg reger wissenschaftlicher Austausch. Der Forschungsverbund „Von der Nissenhütte bis zum Quelle-Fertighaus. Alltagsleben im ländlichen Raum nach 1945“ des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim, LVR-Freilichtmuseums Kommern und unseres Freilichtmuseums tagt diesmal bei uns. Über 40 Teilnehmende hören 19 Fachvorträgen zum Thema „Bauen und Wohnen nach Plan. Siedlungsbau zwischen 1945 und 1975“ zu.

Begrüßung durch Museumsdirektoren Stefan Zimmermann (Freilichtmuseum am Kiekeberg), Josef Mangold (LVR-Freilichtmuseum Kommern) und Herbert May (Fränkisches Freilandmuseum Bad Windsheim).


24.10.2018

Heute fliegt das Flugdach!

Nach der erfolgreichen Trennung des Dachs von seiner Säule und dem Kassenhäuschen heben die Translozierungsprofis die drei Gebäudeteile mit einem Kran auf mehrere Tieflader. Diese fahren als Schwertransport am späten Abend zum Kiekeberg. Nach einer Zwischenlagerung auf dem Museumsgelände wird die Tankstelle voraussichtlich im Frühjahr 2019 wiederaufgebaut, renoviert und mit historischer Einrichtung bestückt.


19.10.2018

Umzugsvorbereitungen.

Das erste Bauwerk der „Königsberger Straße“ wird für seinen Umzug ins Freilichtmuseum vorbereitet: Die ehemalige Gasolin-Tankstelle aus Stade wird fachgerecht verpackt und gesichert. Die Firma JaKo Baudenkmalpflege aus Rot an der Rot, die den Auftrag für diese Translozierung erhielt, trennt das Gebäude anschließend vom Fundament. Die große Reise beginnt nächste Woche.


10.10.2018

Der Erdbau beginnt.

Die Fläche hinter dem Agrarium verwandelt sich zeitweilig in eine kleine Mondlandschaft – hier wird der vom Bauplatz abgetragene Mutterboden gesiebt. So aufbereitet wird der Boden entlang der Baustraße in Mieten aufgeschüttet und lagert dort bis zu seiner zur Wiederverwendung.


25.09.2018

Die Baustraße ist fertig.

Die Zufahrt zur Baustelle, konzipiert durch das für die Erschließungsplanung verantwortliche Ingenieurbüro Meyer aus Moisburg, überrascht durch ihre beachtliche Breite. Der Grund ist wörtlich schwerwiegend: Neben Baggern und Baumaterial-Transportern werden in den nächsten Jahren auch Tieflader mit bis zu 8 m breiten und mehrere Tonnen schweren Gebäuden die Baustraße befahren.


10.09.2018

Es wird gebaut!

Mit dem Auskoffern der Baustraße hinter dem Agrarium beginnt der eigentliche Bau der „Königsberger Straße“. Wo noch am Tag zuvor Dampfmaschinen und historische Schlepper beim Dampf- und Traktorentreffen 2018 rollten, schieben sich nun die Bagger der Firma Rosenbrock aus Wistedt über den Acker.


08.08.2018

Schlachterei-Besichtigung.

Die Abteilung Volkskunde besichtigt eine nicht mehr betriebene Schlachterei. Die aus den 1950er Jahren stammende Einrichtung des Verkaufs- und Kühlraums ist sehr gut erhalten und wird in den Sammlungsbestand des Freilichtmuseums übernommen. Nach Reinigung und Konservierung wird sie im Geschäftshaus der „Königsberger Straße“ in neuem Glanz erstrahlen.


15.06.2018

Der erste Spatenstich.

Im Rahmen unseres Fördervereinsfestes feiern wir den ersten Spatenstich. Auf der Schaubaustelle unweit der Nissenhütte sind die Förderinstitutionen der „Königsberger Straße“ und beauftragte Planungsbüros zahlreich vertreten, viele Gäste aus dem Landkreis treffen ebenfalls ein. Über 700 Personen wohnen feierlichen Redebeiträgen bei, bestaunen historische Baumaschinen und lassen sich über die zukünftige Baustelle führen.

Förderer und Museumsleitung vor dem Treckwagen. Von links: Harald Ottmar (Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg), Andreas Sommer (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Heiner Schönecke (MdL, Fördervereinsvorstand), Carina Meyer (kaufmännische Geschäftsführerin des Museums), Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Stefan Zimmermann (Museumsdirektor), Heinz Lüers (Sparkasse Harburg-Buxtehude). (Bild - FLMK)


05.06.2018

Das erste Exponat wird vorgestellt.

In Anwesenheit vieler Förderer wird das erste Exponat der „Königsberger Straße“ der Presse vorgestellt: Ein Treckwagen, den eine bessarabiendeutsche, damals in Westpreußen lebende Familie 1945 auf die Flucht mitnahm. Während der zwei Monate langen Reise nach Niedersachsen transportierte der Wagen die nötigsten Gegenstände und diente auch als Schlafstätte.

Förderer und Museumsleitung vor dem Treckwagen. Von links: Harald Ottmar (Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg), Andreas Sommer (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Heiner Schönecke (MdL, Fördervereinsvorstand), Carina Meyer (kaufmännische Geschäftsführerin des Museums), Dr. Sabine Schormann (Niedersächsische Sparkassenstiftung), Stefan Zimmermann (Museumsdirektor), Heinz Lüers (Sparkasse Harburg-Buxtehude).
 


28.05.2018

Die Vision.

Seit einigen Monaten läuft die Planung für die „Königsberger Straße“ auf Hochtouren. Das mit der Gebäudeplanung beauftragte Architekturbüro Frenzel und Frenzel GmbH aus Buxtehude übergibt der Projektleitung eine Visualisierung der Baugruppe. Jetzt heißt es nur noch: Dem Baubeginn entgegenwarten!