Dörfer und ihre Geschichte

Die Marsch und die Heide

Wir zeigen Ihnen 2 verschiedene Arten von Dörfern:

  • ein Dorf in der Heide und
  • ein Dorf in der Marsch.

Beide Dörfer waren in der Umgebung von Hamburg.
Die Dörfer waren im Süden von Hamburg.

Sie erfahren bei uns:
So haben die Menschen früher gelebt.
Wir können uns das Leben von früher so besser vorstellen.
Die Menschen haben in Hallen-Häusern gelebt.

In diesen Häusern war Platz für Menschen und Tiere.
Alle haben zusammen unter einem Dach gelebt.
Die Häuser hatten Reet-Dächer.

Reet ist eine Pflanze.
Viele Häuser in Nord-Deutschland hatten Reet-Dächer.
Es gab noch Scheunen für große Geräte und Stroh. Und Speicher für Lebens-Mittel.
Das war in der Marsch und in der Heide so.
Das war noch bis etwa 1950 an vielen Orten so.

Aber die Gebäude in der Marsch und in der Heide waren auch verschieden.
In der Heide waren die Gebäude einfacher als in der Marsch.
In der Marsch waren die Menschen reicher.
Das Leben war deshalb auch verschieden in den Dörfern.
Die Gebäude erzählen Geschichten von Menschen.


Das Leben hat sich weiter verändert

Mit der Zeit haben die Menschen immer mehr Technik genutzt.
Die Menschen haben neue Maschinen erfunden.
Diese Zeit heißt Industrie-Zeit.

Das hat die Arbeit und das Leben der Menschen verändert.
Auch die Gebäude haben sich dadurch verändert.
Neue Arten von Gebäuden sind dazu gekommen.

Die Veränderungen nach dem zweiten Welt-Krieg waren noch größer.
Das war nach 1945.
Diese Zeit heißt Nachkriegs-Zeit.

Mehr dazu erfahren Sie im Haus der Geschichte.
Das Haus steht in unserer Königsberger Straße. 

 


Ein Dorf in der Nord-Heide

Der Heide-Boden war schlechter als der Marsch-Boden.
Auf dem sandigen Heide-Boden wachsen Pflanzen schlechter.
Dort wachsen nur manche Pflanzen.
Die Bauern mussten sich danach richten.

Die Bauern haben Roggen und Hafer angebaut.
Ab 1850 haben die Bauern auch Kartoffeln angebaut.
Das ist über 150 Jahre her.

Die Bauern in der Heide hatten keine so gute Ernte.
Und der Weg zum nächsten Markt-Platz war weit.
Die Bauen-Höfe waren oft weit voneinander entfernt.

Die Bauern hatten auch Vieh.
Das Vieh war wichtig für die eigene Versorgung.
So hatten die Menschen Milch, Eier und Fleisch.

Die Menschen in der Heide waren ärmer als in der Marsch.
Die Menschen haben Häuser aus Lehm und Zweigen gebaut.
Ziegel-Steine waren zu teuer für die Menschen in der Heide.

Aber es hat auch Ausnahmen gegeben.

Zum Beispiel:

  • der Silberhof und 
  • der Corbelinsche Hof. 

Zum Heide-Dorf im Museum gehören 17 Gebäude.  

 


Ein Dorf in der Winsener Marsch

Marsch-Land bedeutet:
Das Land ist in der Nähe vom Wasser.

Die Winsener Marsch ist in der Nähe von der Elbe.
Der Boden ist deshalb besonders gut.
Auf Marsch-Boden wachsen Pflanzen sehr gut. 

Die Bauern konnten gut Getreide und Gemüse anbauen.
Sie haben auch Pferde und Rinder gezüchtet.
Die Bauern konnten ihre Ernte gut auf dem Markt verkaufen.
Hamburg war in der Nähe. Sie haben dort auch Pferde und Kühe verkauft.

Die Bauern konnten so sehr gut leben.
Sie konnten ihre Häuser aus Ziegel-Steinen bauen.
Ziegel-Steine waren teuer.
Aber die Menschen konnten sich das leisten in der Marsch. 

Die Elbe war für viele Familien sehr wichtig.
Die Familien haben von der Schiff-Fahrt und dem Handel gelebt.
Sie haben ihren Fisch-Fang verkauft.
Und sie haben Körbe geflochten und verkauft.

Das Eingangs-Gebäude vom Museum gehört auch zum Marschen-Dorf.
Das ist das Wagnersche Haus aus Oldershausen.
Das Haus ist über 200 Jahre alt.

Zum Marschen-Dorf im Museum gehören 10 Gebäude

 


Industrie-Zeit auf dem Dorf

Technik und Maschinen wurden in der Land-Wirtschaft immer wichtiger.
Das hat etwa 1850 angefangen.
Das war vor über 150 Jahren.
Diese Zeit heißt Industrie-Zeit.

Erste Industrie-Betriebe waren:

  • Molkereien für die Milch und
  • Ziegeleien für Ziegel-Steine.

Später wurde noch Zement erfunden.
Aus Zement lassen sich Fertig-Teile aus Beton herstellen.
Zum Beispiel: für Häuser und Geh-Wege.

Dampf-Maschinen waren noch eine neue Technik.
Menschen haben mit den Maschinen Brannt-Wein hergestellt.
Brannt-Wein ist starker Alkohol.

Die Menschen konnten so mehr Alkohol herstellen als vorher.
Der Alkohol wurde in der Brennerei hergestellt.

Das Leben auf dem Land wurde mit neuen Maschinen einfacher.
Die Menschen haben noch mehr Hilfs-Mittel genutzt.

Zum Beispiel:

  • eine Dresch-Maschine und
  • eine Häcksel-Maschine.

Diese Maschinen sind wichtig für die Getreide-Ernte.

Dreschen bedeutet:
Die Maschine holt das Korn aus der Getreide-Ähre heraus.
Häckseln bedeutet:
Die Maschine schneidet die Pflanze klein.

Für diese Maschinen waren auch Tiere wichtig.
Manche Tiere haben viel Kraft.
Zum Beispiel: Pferde.
Diese Kraft hat die Maschine angetrieben.

Im Museum gibt es 6 Gebäude aus der Industrie-Zeit.
Die Gebäude stehen an verschiedenen Stellen auf dem Gelände.

 


Die Königsberger Straße

Vor über 50 Jahren

Es gibt ein neues Vorhaben im Museum.
Wir bauen die Königsberger Straße.

Vor 50 bis 70 Jahren haben die Menschen anders gelebt als heute.
Wir wollen Ihnen mehr von dieser Zeit zeigen.

So haben Menschen nach 1945:

  • gebaut,
  • gewohnt und
  • gelebt.

Diese Zeit heißt Nachkriegs-Zeit.
Wir bauen die Königsberger Straße gerade.
Die Eröffnung soll 2023 sein.

In der Königsberger Straße gibt es:

  • verschiedene Wohn-Häuser,
  • eine Tankstelle und
  • Läden mit Schaufenstern.

Die Zeit nach 1945 war eine besondereZeit.
Der zweite Welt-Krieg war zu Ende.

Es hat viele Veränderungen gegeben.

  • Nach dem Krieg haben viele Dinge gefehlt.
    Zum Beispiel: Nahrung.
    Wie war es für die Menschen nach dem Krieg?
  • Manche Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.
    Sie haben ein neues Zuhause gesucht.
    Wie haben sich diese Menschen gefühlt?

Mehr dazu erfahren Sie im Haus der Geschichte.
Und ab 2023 in der Königsberger Straße.

Das Haus der Geschichte ist von außen ein Siedlungs-Doppelhaus.
Diese Häuser wurden nach dem Krieg viel gebaut.

Innen im Haus ist die Ausstellung mit

  • tollen Ausstellungs-Stücken und
  • spannenden Geschichten.

Sie erfahren dort Vieles über die Nachkriegs-Zeit.