Haus des Handwerks.
Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen

Neue Dauerausstellung ab 20. September 2020

Uhrmacher, Stilmöbeltischler, Sattler und Seiler – Das Handwerk ist und war vielfältig. Einen Handwerksbetrieb am Leben zu halten, bedeutet sich ständig weiterzuentwickeln. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ gibt Einblicke in Lebenswelten, Biografien und Umbrüche des Handwerks im Landkreis Harburg – gestern und heute. Welche Innovationen erleichterten den Alltag? Welche spannenden Biografien verbergen sich hinter den Handwerkern des Harburger Landkreises?

Wir freuen uns sehr über interessierte Handwerker aus der Region, die unsere Ausstellung mit ihren Biografien erweitern! Um einen Bezug zum aktuellen Handwerk herzustellen, möchten wir Kurzportraits von regionalen Handwerkern im Eingangsbereich zeigen.
Sie sind handwerklich tätig und möchten von ihrem Beruf erzählen? Laden Sie sich den Fragebogen herunter und schicken Sie ihn ausgefüllt und mit einem Portraitfoto an pohl@kiekeberg-museum.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Fragebogen zum Herunterladen
 

Handwerksbetriebe zwischen Kontinuität und Wandel

Urbanisierung, Modernisierung, Technisierung – In den letzten 100 Jahren änderte sich Einiges im handwerklichen Bereich. Neue Maschinen und Arbeitsprozesse revolutionierten den Arbeitsalltag, Handwerker arbeiteten nicht mehr nur in ihrer Werkstatt, sondern mussten mobil werden. Die Wünsche der Kunden wurden immer mehr in den Mittelpunkt gerückt, denn nur so konnte sich ein Betrieb über mehrere Generationen halten. Die neue Dauerausstellung „Haus des Handwerks. Zwischen Tradition und neuen Herausforderungen“ zeigt, wie Handwerker den Balanceakt zwischen Kontinuität und Wandel zum Teil über zwei Weltkriege und die Nachkriegszeit hinweg bewältigten.


Handwerker und ihre Lebenswege

Das Leben und welche Geschichten es schreibt: In der Ausstellung steht besonders die Person des Handwerkers mit ihrer ganz individuellen Geschichte im Mittelpunkt. Erzählt wird von einer Uhrmacherwerkstatt aus Salzhausen, die drei Generationen erfolgreich führten, aber auch von einem Sattlerbetrieb, der sich zum Polsterer- und Tapeziererbetrieb erweiterte und schließlich für eine Anstellung in der Wirtschaft aufgegeben wurde. Und nicht zuletzt wird gezeigt, wie sich aus dem Schmied der KFZ-Mechatroniker von damals entwickelte.


Eintauchen in die Welt des Handwerks

Während in der Ausstellung in der Tesper Scheune besonders Veränderungen im Mittelpunkt stehen, werden in anderen Gebäuden des Museums alltägliche Arbeit und handwerkliche Routinen näher gebracht. Wie wird Flachs verarbeitet? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Harkenmachers aus? Welche Arbeitsschritte dürfen in einer Böttcherei nicht fehlen? An verschiedenen Mitmachstationen können Handwerkstechniken ausprobiert werden. So zum Beispiel in der „Gläsernen Vorführ- und Mitmachwerkstatt“. Hier kann man ein Gefühl für Materialien und deren Veränderungen im Prozess bekommen. In der Veranstaltungsreihe „Sonntags im Museum“ lassen sich Handwerker außerdem regelmäßig über die Schulter schauen und laden zum Ausprobieren ein.

 

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