Bei uns ist immer etwas los,
das ganze Jahr über.

An unseren Aktionstagen erleben Sie Geschichte und Kultur mit allen Sinnen! Ob zum Historischen Jahrmarkt mit den Karussells, von denen die Großeltern noch erzählen, oder zu den Pflanzenmärkten, bei denen die Fachleute der Gartenwelt mit Tipps und hilfreichem Rat bereit stehen. An diesen besonderen Tagen dreht sich am Kiekeberg alles um ein bestimmtes Thema. Für jeden ist etwas dabei vom Technik-Begeisterten bis zum Genuss-Menschen.

1945 - Der erste Sommer in Frieden

Sbd.-So., 01.-02. Juni, 10.00-18.00 Uhr

Gelebte Geschichte einmal anders: Erleben Sie der Sommer 1945 live und in Farbe. Der erste Sommer nach Kriegsende wird am Kiekeberg wieder lebendig. Der Krieg war zwar zu Ende, aber bis das Leben wieder in geordneten Bahnen verlief sollte es noch etwas dauern.

Wann und wo?

Ort:
Freilichtmuseum am Kiekeberg

Datum:
1. und 2. Juni 2019

Uhrzeit:
10 bis 18 Uhr

Eintritt:
9 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.


Was und wie?

Im Sommer 1945 herrschte große Ungewissheit über die unmittelbare Zukunft. Der Landkreis stand unter britischer Besatzung. Es fehlte an Wohnraum, Verpflegung und alltäglichen Dingen. Immer mehr Flüchtlinge strömten aufs Land. Informationen über die Geschehnisse in Berlin gab es kaum, die Gerüchteküche brodelte. Recht und Gesetz ließen sich nur schwer durchsetzen. Etwa 60 Darsteller der Gelebten Geschichte stellen als Flüchtlinge, "Alteingesessene" und Briten das Leben im Sommer 1945 dar, dem ersten Sommer in Frieden. Gehen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Erleben Sie, wie die Flüchtlinge am Kiekeberg ankommen, wie die britischen Besatzer sie abfangen und sie in den Häusern und der Nissenhütte einquartiert werden. Der Alltag der Menschen bestand aus Improvisation, Anstehen für Lebensmittelkarten und erster Kontaktaufnahme zu den alliierten Besatzern, inklusive sprachlicher Hindernisse. Die Briten haben ihr Lager im Dorf aufgeschlagen, kontrollieren die Bewohner, machen Hausdurchsuchungen und versuchen gegen den Schwarzmarkt vorzugehen. Nach der Essensausgabe an der Feldküche geht es ins Feldkino.

Kinder lernen die experimentierfreudige Küche der Nachkriegszeit kennen. Eine Geflüchtete konnte auf ihrer Flucht eine Laterna Magica retten und zeigt den Besuchern Märchen und Landschaftsaufnahmen.

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