Bei uns ist immer etwas los,
das ganze Jahr über.

An unseren Aktionstagen erleben Sie Geschichte und Kultur mit allen Sinnen! Ob zum Historischen Jahrmarkt mit den Karussells, von denen die Großeltern noch erzählen, oder zu den Pflanzenmärkten, bei denen die Fachleute der Gartenwelt mit Tipps und hilfreichem Rat bereit stehen. An diesen besonderen Tagen dreht sich am Kiekeberg alles um ein bestimmtes Thema. Für jeden ist etwas dabei vom Technik-Begeisterten bis zum Genuss-Menschen.

Feuer und Licht

So., 10. November, 10.00-18.00 Uhr

Entdecken Sie die dunkle Jahreszeit wie früher: Unsere Gelebte Geschichte zeigt Ihnen, wie die Menschen 1804, 1904, 1945 und den 1950er bis 1970er Jahren verbrachten.

Wann und wo?

Ort:
Freilichtmuseum am Kiekeberg

Datum:
So 10. November 

Uhrzeit:
10 bis 18 Uhr

Eintritt:
11 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.


Was und wie?

Ein gebührender Abschluss für das 20-jährige Jubiläum der Gelebten Geschichte. Bei dieser besonderen Veranstaltung erleben Sie die dunkle Jahreszeit wie in früheren Zeiten.

1804 gab es noch keinen elektrischen Strom und kein Gas, so dass das Herdfeuer auch als Hauptlichtquelle diente. Das Museum erleuchtet die Höfe mit Kienspänen (harzreiche Holzstücke), selbstgegossene Talgkerzen und Öllampen („Krüsel“), die nach heutigen Vorstellungen ein spärliches Licht spenden. 1904 hingegen waren schon Gasbeleuchtung und elektrische Beleuchtung gebräuchlich. 1945 herrschte nach dem Zweiten Weltkrieg große Armut und in der Nissenhütte, einer Notbehausung, mussten die Menschen oft mit Stromausfällen rechnen – Petroleumlampen waren eine Alternative für ihren beengten Wohnraum. In den 1950er bis 1970er Jahren lebten die meisten Menschen deutlich komfortabler. Mit dem Wirtschaftsaufschwung kamen auch helle Neonreklame und bunt beleuchtete Schaufenster ins Dorf.
Eine kleine Ausstellung von Lampen und Brennern unter dem Schleppdach der Tesper Scheune zeigt verschiedene Leuchtmittel und deren Entwicklung und Gebrauch ab ca. 1900.

Die Themen Feuer und Licht entdecken Sie zusätzlich bei Führungen, Vorführungen und Mitmachaktionen: In der Schmiede aus Pattensen schauen Sie zu, wie mit Hammer und Amboss Alltagsgegenstände entstehen. Beim Schattentheater im Hof Meyn erleben Sie die Erzählung von dem Bremer Stadtmusikanten. Im Silberhof lauschen sie Märchenlesungen am prasselnden Herdfeuer.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Sie wärmen sich an Glühwein und Kinderpunsch. „Das Wegewitz“ Museumscafé bietet Kaffeespezialitäten und hausgebackenen Kuchen. Im Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ gibt es typisch norddeutsche Gerichte.