Bei uns ist immer etwas los,
das ganze Jahr über.

An unseren Aktionstagen erleben Sie Geschichte und Kultur mit allen Sinnen! Ob zum Historischen Jahrmarkt mit den Karussells, von denen die Großeltern noch erzählen, oder zu den Pflanzenmärkten, bei denen die Fachleute der Gartenwelt mit Tipps und hilfreichem Rat bereit stehen. An diesen besonderen Tagen dreht sich am Kiekeberg alles um ein bestimmtes Thema. Für jeden ist etwas dabei vom Technik-Begeisterten bis zum Genuss-Menschen.

Sommerspaß

So.-So., 07.Juli-11. August, 10.00-18.00 Uhr

Fünf Wochen lang gibt es für Kinder ab 4 bzw. 6 Jahren ein abwechslungsreiches offenes Angebot zum Mitmachen, Schauen und Staunen. Bei den betreuten Ferien-Erlebnistagen lernen Kinder ab 6 Jahren von 9 – 15 Uhr das Leben auf dem Lande kennen: Sie arbeiten in Haus und Hof, bereiten die gemeinsamen Mahlzeiten zu und spielen alte Kinderspiele. Landleben pur! Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit stehen dabei ganz oben. Bei vielen Angeboten fließt die plattdeutsche Sprache mit ein, z.B. in Rezepten oder kleinen Geschichten.

Wann und wo?

Ort: Freilichtmuseum am Kiekeberg

Datum: 7. Juli bis 11. August 2019

Zeit: Di bis Fr, 9 bis 18 Uhr, Sbd/So, 10 bis 18 Uhr

Eintritt: 9 Euro, Kinder unter 18 Jahren haben freien Eintritt
An den offenen Mitmach-Stationen können die Kinder gegen die Erstattung der Materialkosten mitmachen.


Was und wie?

In den fünf Themenwochen Spiele und Spielen im Wandel, Ernährung, Garten und Tiere, Insekten sowie Alltag früher können sich die kleinen Besucher intensiver mit einem Thema auseinandersetzen. Täglich zwischen 10 und 17 Uhr wird zum jeweiligen Motto passend gekocht oder gebacken, gebastelt oder gewerkt, mit Wasser experimentiert oder mit Lehm gearbeitet, gefilzt, gehäkelt oder gewebt. Bei den täglich wechselnden Stationen kann ohne Anmeldung mitgemacht werden (Kosten: nur das Material).

Das ganze Programm zum Download

Spiele und Spielen im Wandel
Di – So, 9.– 14.7. (am 14.7. findet "Sonntags im Museum: Mahlzeit!" statt.)

In der ersten Woche des Sommerspaßes dreht sich alles ums Spielen und alte Spiele. Es darf ausgiebig gespielt und getobt werden! Dafür liegen alte Spiele wie Kibbel Kabbel, Seile, Kegel und Dosen bereit. Wer lieber etwas Handwerkliches machen möchte, kann sich einen Fangbecher basteln oder für seine Spielfiguren Hindernisse und Zäune herstellen. Geschicklichkeit wird beim Fingerhäkeln geübt, mit dem fertigen Band können Fadenspiele gespielt werden. Der Kreativität freien Lauf lassen, kann man beim Filzen von Armbändern.
Das Oldenburger Computermuseum kommt an zwei Tagen mit einer Auswahl von Computern und Spielkonsolen aus den 1970er und 80er Jahren, die natürlich ausprobiert werden dürfen! Da die Kinder früher eher arbeiteten als spielten, stehen auch eine Zinkwanne, Seife und verschmutzte Schürzen bereit, sodass das Waschen spielerisch entdeckt werden kann.

Ernährung 
Di – So, 16.– 20.7. (Am So, den 21. Juli ist Rosenmarkt)

Die Ernährungsgewohnheiten haben sich in den letzten einhundert Jahren stark verändert. In der Ernährungswoche können die Kinder lernen und ausprobieren, wie man regionale Zutaten der Saison, die idealerweise frisch im Museums garten geerntet werden, verarbeitet und aus ihnen ein schmackhaftes Mahl zaubert. Zum Abenteuer wird das Kochen, wenn die offene Küche eines historischen Bauernhauses genutzt und das Essen über dem offenen Feuer in einem Grapen gekocht wird, um es dann gemeinsam zu verspeisen. Neben den Kochstellen eines Bauernhauses wird auch der Herd in der Nissenhütte angeheizt, um das beschwerliche Kochen in den Nachkriegsjahren anschaulich darzustellen. Typische Gerichte werden zubereitet und zum Probieren angeboten.
Auch die moderne Lehrküche wird genutzt, z. B. um dort mit den Kindern unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit Gemüse und Kräuter einzulegen und damit haltbar zu machen. In der Museumsbäckerei wird ein Teig in Bioland-Qualität zu kleinem Gebäck verarbeitet und im Holzbackofen gebacken. Beim Kneten des Teiges, beim Riechen der Zutaten und beim Schmecken der leckeren Kekse werden alle Sinne angesprochen!


Garten und Tiere
Di – So, 23.7.– 28.7. (am 28.7. findet "Sonntags im Museum: Natürlich!" statt).

Die vielen Museumsgärten halten eine Fülle von bunten Früchten, alten Gemüsesorten und duftenden Kräutern bereit, aus denen in der Garten-Themenwoche Schmackhaftes entsteht. Früchte einkochen und daraus eine eigene Marmelade kreieren oder das Gemüse für den Winter einlegen und mit duftenden Kräutern verfeinern, ist etwas ganz Besonderes, das Kinder im Freilichtmuseum am Kiekeberg erleben können. Für die nächste Aussaat machen sich die kleinen Gärtner Saatbomben und praktische Rankhilfen. Und wie das Färben von Stoffen mit Färbepflanzen funktioniert, zeigt die Webmeisterin. Vieles, was uns die Natur schenkt, wird zu nützlichen Produkten verarbeitet: Aus Kräutern machen wir schmackhaften Tee oder beruhigende Duftkissen, weiches Bienenwachs wird zu einem geschmeidigen Lippenbalsam. So wird die „Arbeit“ zu einer ganz sinnlichen Erfahrung.

Insekten
Di – Sbd, 30.7.– 3.8. (am So, den 4.8. ist Imkertag)

In der vierten Themenwoche widmen wir uns der Welt der Insekten. Die „krabbelnden Komplizen“ sind Nützlinge in der Landwirtschaft und werden in unserer Sonderausstellung im Ausstellungsgebäude gezeigt. Kinder stellen im offenen Programm praktische Dinge her, die den Insekten helfen können, z. B. eine Trinkschale und ein Insektenhotel. Mit der Becherlupe kann man sich die Welt der Insekten vergrößern und zeichnen. Und wie schmecken Insekten überhaupt? Mit einer Landfrau bereiten wir Insekten zu und probieren sie in unterschiedlichen Varianten. Die Reibekuchen werden mit Buffalowürmern zubereitet und zum Apfelkompott servieren wir karamellisierte Heuschrecken.

Alltag früher
Di – So, 6.8.–11.8. (am 11.8. findet "Sonntags im Museum: Königsberger Straße!" statt.)

Das Motto der letzten Themenwoche ist Programm! Ob alltägliche Arbeiten im Bauernhaus, in den Gärten, der Bäckerei oder in der Küche: Hier können Kinder ab 4 Jahren an täglich wechselnden Stationen alles ausprobieren. Wie man ein Fachwerk flicht oder Getreide mahlt, zeigen die Museumspädagoginnen ganz genau. Mit unterschiedlichen Handarbeitstechniken werden Kreativität und Fingerfertigkeit geschult, und man hat am Ende auch noch ein schönes Produkt, das man mit nach Hause nehmen darf. Stopfen, Sticken und Stricken waren im letzten Jahrtausend Arbeiten, die man in der Gemeinschaft ausübte. Kinder von heute sind dazu eingeladen, im Hof Meyn am großen Holztisch unter Anleitung diese Handarbeitskünste zu erlernen und schöne Dinge herzustellen.


Ferien-Erlebnistage

Für Kinder ab 6 Jahren

In drei Sommerspaß-Wochen finden die Ferien-Erlebnistage jeweils von Dienstag bis Donnerstag statt. Die Kinder können das Landleben intensiv mit allen Sinnen erfahren. Der Erlebnistag beginnt um 9Uhr mit einem gemeinsamen, selbst zubereiteten Frühstück. Dann geht es getreu dem Motto der jeweiligen Themenwoche ans Forschen, Entdecken und Ausprobieren: Wir beobachten Insekten, machen uns auf den Weg zu den Museumstieren oder ernten aus den Gärten die Zutaten für das Mittagessen. Das bereiten wir nach traditionellen Rezepten zu und verspeisen es gemeinsam am großen Holztisch neben dem offenen Feuer. Bei einem Spaziergang über das Museumsgelände kann getobt und getollt werden und es ist noch Zeit für alte Spiele.  

Termine Ferien-Erlebnistage:

Di, 16.7. Di, 23.7. Di, 30.7.
Mi, 17.7. Mi, 24.7. Mi, 31.7.
Do, 18.7. Do, 25.7. Do, 1.8.

• Jeweils 9 – 15 Uhr
• Nur mit Anmeldung
• 30 Euro/Tag inkl. Frühstück und Mittagessen
• Altersstufe 1. – 4. Klasse

Die Anmeldung ist bis eine Woche vor dem Ferienerlebnistag möglich,
danach werden Restplätze vergeben. Ihr Kind/Ihre Kinder kann/können
an beliebig vielen Tagen teilnehmen.

Anmeldung unter besucherservice@kiekeberg-museum.de 


Gelebte Geschichte 1804 / 1904 / 1945

Vom 6.8. bis zum 11.8. können Sie den Darstellern unserer Gelebten Geschichte bei ihrer Arbeit im historischen Alltag über die Schulter schauen. Rund um den Pringens Hof erfahren Sie, wie die Menschen vor 200 Jahren lebten, während im Fischerhaus die Zeit um 1900 dargestellt wird. Neu in diesem Jahr ist die Darstellung der Nachkriegszeit um 1945/46: Am 11.8. erfahren Sie in der Nissenhütte, wie die Menschen in größter Not um ihre Existenz kämpfen mussten. Im persönlichen Gespräch mit den Darstellern aller Zeitabschnitte bekommen Sie tiefere Einblicke in die Lebensweise früherer Jahre. Lassen Sie sich über Bräuche, althergebrachte Arbeitsabläufe und kulturelle Gepflogenheiten dieser Ära informieren.

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