Soziales Handeln macht uns stark!

Neben der Wahrnehmung kultureller Aufgaben legt das Freilichtmuseum am Kiekeberg großen Wert auf die Berücksichtigung sozialer Aspekte. Dazu gehört insbesondere das Engagement für die integrative Behindertenarbeit und unser Wohnprojekt Wennerstorf.

Inklusion. Für uns selbstverständlich und notwendig.

Ende der 1980er Jahre hat sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg ganz bewusst für eine Integration körperlich und geistig behinderter Menschen in den Museumsbetrieb entschieden. Zum einen sollen diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auf deren tatkräftige Unterstützung wir angewiesen sind, für ihre Bedürfnisse adäquate Arbeitsmöglichkeiten geboten werden. Andererseits ist es unser Anliegen, ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu etablieren. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg arbeiten wir mit großem Erfolg nun seit 25 Jahren daran.


Wohnheim Wennerstorf

Im Wohnheim Wennerstorf leben seit Herbst 2008 13 Menschen mit Behinderung in einem familienähnlichen Umfeld. Sie werden von einem Hauselternpaar und unterstützendem Fachpersonal betreut. Dieses Projekt fördert die Integration von Menschen mit Behinderung in unserer Region.

Ganz bewusst knüpft das Wohnprojekt an die Tradition der Großfamilie an. Zudem fördert der dörfliche Zusammenhang in Wennerstorf die Integration der Bewohner. Das Dorf bietet einen überschaubaren Raum, in dem die Bewohner möglichst lange selbstständig leben können. Träger des Wohnheims ist die Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, unterstützt wird sie durch die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg gGmbH.


Wohnen und arbeiten an einem Ort

Das Wohnheim Wennerstorf bietet betreutes Leben in familienähnlichen Gruppen. Sie haben eine harmonische Gemeinschaft geschaffen, in der jede und jeder ihre und seine Fähigkeiten weiter entwickelt. Je nach persönlichen Möglichkeiten und Interessen arbeiten die Bewohner auf dem nahegelegenen Museumsbauernhof Wennerstorf, im Freilichtmuseum am Kiekeberg oder in Werkstätten der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg.  Betreut werden die Menschen mit Behinderung von speziell ausgebildeten Mitarbeitern. Ein Heimelternpaar mit seinen Kindern wohnt direkt im Haus.

Schon lange wird Geld für den Wohnheimbau gesammelt: Spenden von Einzelpersonen, Vereinen und Verbänden bildeten den finanziellen Grundstock für das Wohnheim Wennerstorf. Auch das Land Niedersachsen und der Bund - vertreten durch die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen - unterstützen das Projekt mit nennenswerten Beträgen.


Kontakt Wohnheim Wennerstorf

Wohnheim Wennerstorf
Bürgermeisterweg 2
21279 Wennerstorf

Ihre Ansprechpartner

Heimeltern: Svenja Quitschau und Finn Schultner
Tel. (0 41 65) 99 94 90-01
info@wohnheim-wennerstorf.de

Lebenshilfe Lüneburg-Harburg

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